GMKD Sonderausstellung
Das neue Albertinum mit seiner Arche für die Kunst, dem Depot und
Werkstattgebäude nach einem genialen Entwurf von Staab-Architekten, den
hinzugewonnenen Räumen im Innenhof und im Ersten Obergeschoss, hat sich nicht
nur architektonisch völlig erneuert. In gemeinsamer Planung mit der
Generaldirektion, der Direktion der
Skulpturensammlung und der Direktion der Galerie Neue Meister ist ein neues
Konzept erarbeitet worden, das aus dem „Mehrfamilienhaus“ Albertinum ein Museum
für die Kunst der Romantik bis zur Gegenwart, also ein so lange in Dresden
vermisstes Museum der Moderne hat werden lassen. Während im zweiten Obergeschoss
der chronologische Rundgang von Caspar David Friedrich bis Gerhard Richter vor
allem die bisherigen Schwerpunkte der Sammlung in den neu ausgeleuchteten Räumen
den Besuchern vor Augen führt - mit den für Dresden so wichtigen Meistern wie
dem schon genannten Caspar David Friedrich, Ludwig Richter, Ferdinand von Rayski
und A.R. Penck, Georg Baselitz und Gerhard Richter -
präsentiert die Sonderausstellung „Das
versprochene Land“ in den Räumen des
Salzgassenflügels im ersten Obergeschoss Gegenwartskunst in einem breiteren
Spektrum. Das inhaltliche Gerüst für diese Sonderausstellung besteht im
Wesentlichen aus Leihgaben der Gesellschaft für Moderne Kunst, die in
großzügigem Umfang ergänzt werden mit Leihgaben und Dauerleihgaben aus privaten
und öffentlichen Sammlungen wie
z.B. der Commerzbank, der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und vor allem
„Rheingold“. Ohne die
kontinuierliche Unterstützung durch den seit 1994 aktiven Förderverein GMKD wäre
der Anschluss an die Gegenwartskunst in Dresden ganz sicher nicht gelungen.